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Digitale Medien + Adblock = polemisches Gejammer

Vorab:
Ich nutze Adblock, mit ein paar Ausnahmen für manche Seiten. Warum: Damit es endlich bessere Onlinewerbung gibt.

Sowohl bei der TAZ als auch bei der Horizont gibt es viel Gejammer zum Thema Adblocker.

Der Lösungsvorschlag des Herren von der Taz ließt sich so:

“Was ich mir wünsche, ist ein Pakt: Wir schalten alle unsere Adblocker wieder aus und die Werbeindustrie hört mit dem ganzen blinkenden Video-Sound-Unsinn wieder auf”

Ernsthaft? Das ist die Lösung die dem Herren einfällt?

Wenn erstmal eine Technologie (Adblock) erfunden wurde wird diese nicht einfach verschwinden. Weder mit Bitten, noch mit Betteln noch mit Päkten.

Firmen und Agenturen sind in der Pflicht bessere Monetarisierungsmodelle zu schaffen. Da fallen mir aus dem stegreif mehr ein als Paywalls oder Banner. Hier mal ein paar. Feel free to use.

Eigene App

Siehe Youtube, Facebook, Twitter App. Auf iOS kommt da definitiv kein Adblocker ran und man erhält perfektes Targeting.

Beschimpft den User nicht für sein Verhalten, gebt ihm Mehrwert

Immer öfter wird man auf großen Portalen dafür angemacht wenn man einen Adblocker nutzt. Das ist fast wie bei der Raubkopierer sind Verbrecher DVD Nummer. Die großen Publisher sollten sich mal Modelle wie Reddit Gold, oder auch Twitch ansehen.

Reddit Gold: User A schenkt User B für 3€ einen Premium Account für nen Monat. Warum: weil user A etwas gutes / lustiges beigetragen hat.

Twitch: Natürlich gibt es Adblocker Leute, aber es gibt ein Abo Modell. Vorteile: Keine Werbung ist Logisch, aber Der Streamer sieht seine Abonnentenliste und kann entscheiden wie er ihnen einen Benefit zukommen läßt.

Beispiel: Abonnenten von Taz online dürfen auf Taz.de mind. einmal im Jahr eine eigene Kolumne veröffentlichen. Das wäre einigen bestimmt ein Paar euros wert.

Neue Werbeformate, bitte.

Große Firmen haben immernoch dicke Mediabudgets die Sie nicht mehr in Bannern verbrennen wollen. Macht doch mal Werbecontent mit Mehrwert. Beispiele: Brandeins Die Welt in Zahlen, Neon: unnützes Wissen werben perfekt und günstig für die beiden Blätter.

Beispiel: Auf Spon wird ein als Werbung gekennzeichneter Artikel zum Thema Auto verfaßt, indem der User einen Test a la “Welcher auto Typ wärst du” machen kannst. Wird schon von den Buzzfeed Jungs hier gemacht. Und nein, dann kommen da nicht nur BMW raus. Lediglich der Share wird gebrandet mit Powered by Audi, oder so.

 

Too long, didn’t read:

Das internet ist ein Interaktionsmedium, macht Interaktive Kampagnen! Eine Seite auf der sich viel bewegt und blinkt ist NICHT interaktiv.

Laßt User teilhaben. Bindet Sie interaktiver und kreativer ein – nicht mit komischen Kommentarfunktionen. Dann werden sie euch eure Liebe und auch gerne etwas von ihrem Geld geben.

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